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Die Schwarzenburg - sagenumwobene Burgruine

Ehemalige Raubritterfestung ist heute imposante Ruine

Die Geschichte der Schwarzenburger

In der Oberpfalz, über dem Schwarzachtal in Rötz thronend, erhebt sich die eindrucksvolle Ruine der Schwarzenburg mit ihrem mächtigen Bergfried. Die Anlage ist nur rund 77 km von Ihrem Hotel entfernt. Die ältesten Teile der Burg, wie die Kapelle, die Ringmauer der Hauptburg und zwei Wohnbauten lassen sich bis zur ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts zurückdatieren. Die Schwarzenburg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, in der sie mehrmals den Besitzer wechselte. Der älteste bekannte Schwarzenburger war Heinricus de Swarcenburg, der 1048/60 Klostervogt von St. Emmeram war, dem heutigen Schloss von Thurn und Taxis in Regensburg. Die Schwarzenburger verfügten ursprünglich über umfangreiche Ländereien und bekleideten wichtige Ämter. Die alte Familienlinie endete 1391 mit dem Tod Bertha von Schwarzenburg. Der Niedergang der Schwarzenburger begann jedoch bereits wesentlich früher und schleichend, etwa um 1300. 1307 wurde die Schwarzenburg, auf dem die Adelsfamilie noch lebte, durch den damaligen Lehnsherren Herzog Stephan I. verpfändet und durchlief seitdem viele weitere Hände.

Der „Wilde Heinz“ und die Zerstörung der Burg

Die auch als Schwarzenwihr bekannte Anlage wurde durch Heinrich von Guttenstein, zu einer Bastion des Schreckens. Dieser erwarb die Burg im Jahre 1505 von Heinrich von Plauen und nutzte sie als Ausgangspunkt für seine Raubzüge im Raum Nürnberg und Schwaben. Der auch unter dem Spitznamen „Wilder Heinz“ bekannte Ritter zog sich somit den Unmut des Schwäbischen Bundes zu, mit Strafaktionen drohte. So entstand vermutlich auch die Legende, nach der Heinrich die eigene Burg beschoss um herauszufinden, ob sie einer Belagerung standhalten würde. Das Ergebnis war jedoch entsprechend unbefriedigend, woraufhin die Burg an den Kurfürst Ludwig V und seinen Bruder Friedrich veräußert wurde. In deren Auftrag wurde in der Schwarzenburg ein Pflegeamt eingerichtet, das nach und nach in andere Teile der Burg verlagert wurde. Es wurde mit der Zerstörung der Burg durch die schwedischen Truppen um 1634 endgültig dort beendet und Mitte des 17. Jahrhunderts ins Rötzer Stadtschloss verlagert. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Burg zudem als Steinbruch von der ortsansässigen Bevölkerung genutzt. Die Ruine der Schwarzenburg ist der Überrest einer frühen Hochadelsburg mit spätmittelalterlichen Ausbauten, die in mehreren Teilschritten von 1897 an saniert und teilweise stark ergänzt wurde.

Die Sage von der Totentruhe

In der so genannten Totentruhe, einem Sarkophag ähnlichen Granitblock ganz in der Nähe der Burg, befindet sich der Sage nach eine Jungfrau zusammen mit allen Schätzen der Burg. Jede Nacht zur Geisterstunde öffnet sich der Deckel und enthüllt das Antlitz der Jungfrau. Wer es schafft diese zu küssen, so sagt man, bekommt sowohl Ihre Hand als auch die Schätze. Der Geist des „Wilden Heinz“ soll bisher jedoch jedem Wagemutigen, der es bisher versucht hat, zuvorgekommen sein, und so die Jungfrau zu einer weiteren Nacht der Gefangenschaft verdammt haben. Vielleicht gelingt es ja Ihnen, den Fluch zu brechen und den Wettlauf mit dem „Wilden Heinz“ zu gewinnen?

 

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